Looping, die Anleitung: wie du wirfst, wie gezählt wird, wie du besser wirst

Looping spielt man mit einer einzigen Bewegung: Du wirfst dein Handy in die Luft, es dreht sich, du fängst es wieder. Das Spiel zählt die vollen Umdrehungen – die Loopings – und lässt deinen besten Wurf gegen den Rest der Welt antreten. Nichts zu installieren: Es läuft im Browser, auf dem iPhone und auf Android.

Looping spielen

So wird gespielt

  1. Öffne Looping, tippe auf „Spielen“ und dann auf „Bereit“. Ein Countdown von drei Sekunden startet.
  2. Beim Signal wirfst du dein Handy mit etwas Drall und fängst es wieder. Zum Werfen hast du zehn Sekunden.
  3. Sobald es wieder in deiner Hand liegt, erscheint das Ergebnis: die Loopings, die Gesamtrotation, die Flugzeit, die geschätzte Höhe und die höchste Drehgeschwindigkeit.
  4. Tippe auf „Nochmal“ für einen neuen Versuch, oder fordere einen Freund heraus: Er bekommt einen Link mit deinem Ergebnis, das er schlagen soll.

So wird ein Wurf gemessen

In deinem Handy stecken zwei Bewegungssensoren: ein Beschleunigungssensor und ein Gyroskop. Sobald das Handy deine Hand verlässt, ist es im freien Fall, und der Beschleunigungssensor misst so gut wie nichts mehr: Diese Stille markiert den Beginn des Flugs. Der Flug endet, wenn deine Hand (oder die Matratze) das Handy stoppt.

Während des Flugs misst das Gyroskop Dutzende Male pro Sekunde die Drehgeschwindigkeit. Zählt man diese Messwerte zusammen, ergibt sich der insgesamt zurückgelegte Winkel in Grad. Ein Looping sind 360°. Die Zahl auf dem Bildschirm ist die Anzahl der vollen Umdrehungen; eine fast vollendete Umdrehung (ab 80 %) zählt mit, denn fürs Auge ist sie eine.

Die Höhe ist eine Schätzung aus der Flugzeit: Was senkrecht nach oben geworfen wird und 0,75 s in der Luft bleibt, ist etwa 70 cm hoch gestiegen. In der Rangliste zählt die Gesamtrotation: Bei gleich vielen Loopings bringen dich ein paar Grad mehr nach vorn.

Das Ergebnis berechnet nicht dein Handy, sondern der Server des Spiels, aus den Rohmesswerten des Wurfs. Das macht die Ranglisten vertrauenswürdig: Niemand kann ein Ergebnis einschicken, nur einen Wurf.

So gelingen deine ersten Würfe

Warum ein Wurf abgelehnt werden kann

Das Spiel lehnt einen Wurf ab, wenn es ihn nicht ehrlich messen kann. Die häufigsten Fälle:

Wenn du glaubst, dass ein Wurf zu Unrecht abgelehnt wurde, tippe unter der Ablehnung auf „Diesen Wurf melden“ und gib an, wie viele Umdrehungen du gesehen hast. Abgelehnte Würfe werden ausgewertet, um das Spiel zu verbessern.

Handys und Browser

Looping läuft in Safari auf dem iPhone und in Chrome auf Android. Auf dem iPhone fragt das Spiel einmal nach dem Zugriff auf die Bewegungssensoren: Ohne ihn kann es nichts messen.

Wenn du den Link aus Instagram, TikTok oder einer anderen App geöffnet hast, blockiert deren eingebauter Browser oft die Sensoren: Öffne die Seite in Safari oder Chrome. Du kannst Looping auch zu deinem Startbildschirm hinzufügen und im Vollbild starten, wie eine App.

Ohne Netz kannst du trotzdem werfen: Die Würfe werden auf dem Handy gespeichert (bis zu zwölf, sieben Tage lang) und gezählt, sobald die Verbindung wieder da ist.

Ranglisten, Herausforderungen, Partys und dein Begleiter

Sicherheit: vor dem Werfen lesen

Ein Handy zu werfen birgt ein offensichtliches Risiko: Es kann herunterfallen, kaputtgehen oder jemanden verletzen. Du spielst auf eigene Gefahr. Spiel über einer weichen Unterlage, weit weg von anderen Menschen, Fenstern und Bildschirmen; lass die Hülle dran; wirf nie höher, als du sicher fangen kannst; hör auf, wenn deine Hände müde oder rutschig sind.

Häufige Fragen

Kann das mein Handy beschädigen?

Ja, wenn du es fallen lässt. Das Spiel schützt vor nichts: Das tun das Bett, die Hülle und dein Fang. Den Sensoren selbst macht das Drehen nichts aus.

Muss ich eine App installieren?

Nein. Looping ist eine Website. Es zum Startbildschirm hinzuzufügen ist freiwillig.

Ist es kostenlos?

Ja. Das Spiel finanziert sich über gesponserte Flächen und Werbung, immer zwischen zwei Würfen, nie währenddessen.

Brauche ich ein Konto?

Nein. Bei deinem ersten Wurf legt das Spiel ein anonymes Konto an, ohne E-Mail und ohne Namen. Du kannst später eine E-Mail hinzufügen, um deinen Rekord auf einem anderen Handy wiederzufinden.

Kann man schummeln?

Jeder Wurf wird vom Server aus den Rohmesswerten neu berechnet, und Würfe, die kein Handy geschafft haben könnte, kommen nicht in die Ranglisten.

Warum ist mein Ergebnis niedriger als das, was ich gesehen habe?

Das Auge zählt oft die Drehung mit, die das Handy schon in der Hand bekommt, bevor du loslässt; das Spiel zählt nur, was sich im freien Flug dreht. Und wenn das Gyroskop an seine Obergrenze gestoßen ist, zählt nur das gemessene Minimum.

Welche Daten werden gespeichert?

So wenig wie möglich: kein Standort, kein Ton, keine Kontakte. Die Einzelheiten stehen unter Impressum & Datenschutz.

Looping spielen

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